Sie haben einen Knorpelschaden?


Bitte beachten Sie die folgenden Symptome:

Ein Knorpelschaden äußert sich oft durch Schwellungen, v.a. bei vermehrter Belastung. Dies kann, muss aber nicht mit Schmerzen einher gehen.

Das rasche Erkennen eines Knorpelschadens ermöglicht das umgehende Einleiten der korrekten Therapie. Dadurch können Folgeschäden und eine Arthrose des Kniegelenks bestmöglich vermieden werden.

Rasche Abklärung durch den Spezialisten - schneller Therapiebeginn - frühestmögliche Heilung!

„Bei einem Knorpelschaden ist eine rasche Diagnose erforderlich, um die Dauer der Heilung möglichst kurz zu halten und rasch wieder in den Sport zurückzukehren!“

- Dr. Lukas Brandner, Gründer Sportmedic und Kniespezialist

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Ärztezentrum 1010 Wien, Meniskussriss, Kreuzbandriss, Seitenbandriss, Sportmedic, Sportarzt, Orthopädie 1010 Wien, Unfallchirurg 1010 Wien

Der Knorpel

Der Knorpel ist ein druckstabiles Gewebe, das aus Knorpelzellen und aus Interzellularsubstanz gebildet wird. Die Vernetzung von Kollagenfasern und das Einlagern von Wasser bilden die Grundlage für die Druckelastizität.

Aufgrund der glatten Oberfläche und der vorhandenen Gelenksflüssigkeit wird die Reibung auf eine Minimum reduziert. Ebenso hat der Knorpel eine Stossdämpferfunktion.

Der Knorpel wird vom darunterliegenden Knochen und der Gelenksflüssigkeit ernährt. Selbst besitzt der Knorpel weder Blutgefässe noch eine eigene Nervenversorgung.

Schmerzen können durch Knorpelschäden im Bereich des darunter liegenden Knochens entstehen.

Ein Knorpelschaden kann traumatisch durch eine Unfall (Knorpelbruch oder Knorpeldefekt) oder im Rahmen einer fortschreitenden Abnützung entstehen.

Einteilung

Grad 0: (normal)
gesunder Knorpel
Grad 1:
der Knorpel hat eine weiche Stelle oder Blasen
Grad 2:
kleinere Risse im Knorpel sichtbar
Grad 3:
Schädigungen (Läsionen) haben tiefe Spalten hinterlassen (über 50 % der Knorpelschicht)
Grad 4:
der Knorpelschaden zeigt den darunter liegenden (subchondralen) Knochen

Osteochondrosis dissencans-OD

Bei der OD ist ein umschriebenes Knochen-Knorpelareal schlecht durchblutet.

Dies tritt ohne Trauma auf- die Ursache ist noch nicht hinreichend erforscht. Es kommt es zu einem schrittweisen Absterben des betroffenen Gewebes und in weiterer Folge zu einem Ablösen des Knochen-Knorpel Fragments.

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Therapie

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1. Konservative Therapie

Mit Physiotherapie und Muskelaufbau kann das Knie stabilisiert werden.

Ziel ist hierbei ein massgeschneiderter Therapieplan, um nebst dem Muskelaufbau die Balance zwischen den verschiedenen Muskelgruppen herzustellen und Koordinationstraining durchzuführen.

Bei geringer Knorpelschädigung ist oft keine weitere Therapie nötig.

2. Infiltration

Hyaluronsäure

Es wird zwischen der langkettigen (hochmolekularen) und der kurzkettigen (niedermolekularen) Hyaluronsäure unterschieden.

Die kurzkettige Hyaluronsäure soll vor allem schmerz- und entzündungshemmend wirken, während die langkettige Variante die Gleitfähigkeit der Gelenksflüssigkeit verbessern soll.

Eine Verbesserung kann durch Infiltrationen nicht garantiert werden, allerdings führt die Reibungsreduktion häufig zu einer zumindest vorübergehenden subjektiven Beschwerdebesserung.

ACP

ACP kann bei Überlastungsreaktionen in Weichteilgewebe, sowie auch bei Beschwerden oder Verletzungen in Gelenken eingesetzt werden.

Es wird eine Blutabnahme durchgeführt-das gewonnene Plasma wird zentrifugiert und direkt danach infiltriert. Die Gesamtdauer der Behandlung beträgt ca. 15 Minuten.

Das mithilfe des Arthrex ACP-Doppelspritzensystems gewonnene Plasma enthält eine um das ca. 2-bis 3-Fache erhöhte Thrombozytenkonzentration.

Thrombozyten setzen bei ihrer Aktivierung verschiedene Proteine frei, darunter Wachstumsfaktoren. Diese Wachstumsfaktoren unterstützen den Heilungsprozess verschiedener Gewebe- arten und scheinen synergistisch zu wirken.

3. Knorpelglättung

Instabile Knorpelanteile können mittels minimal invasiver Arthroskopie geglättet und stabilisiert werden.

Dabei werden auch frei florierende Knorpelstücke (freie Gelenkskörper) aus dem Gelenk entfernt werden.

Dadurch kann die Reibung reduziert und eine weitere Abnnützung verlangsamt werden.

4. Mikrofrakturierung

Bei umschriebenen Knorpeldefekten kann der freiliegende Knorpel angebohrt werden.

Das austretende Blut füllt den Defekt aus. In weiterer Folge bildet sich ein Ersatzknorpel (Faserknorpel), der sich mit dem umgebenden Knorpel verbindet. Dadurch kann die weitere Abnützung deutlich verlangsamt werden.

Nach dem operativen Eingriff muss das Bein mehrere Wochen entlastet werden, um ein stabiles Einheilen zu ermöglichen.
Stop and Go Sport ist für mehrere Monate nach dem Eingriff nicht möglich.

5. KNOCHENKNORPEL TRANSPLANTATION

Tiefe Knorpeldefekte mit begrenzter Grösse eignen sich für dieses Verfahren.

Wir entnehmen einen oder mehrere Knochen-Knorpelzylinder aus einer nichtbelasteten Region des Kniegelenks und füllen diese pressfit in den Defekt in der belasteten Zone ein.

Postoperativ muss das Bein mehrere Wochen entlastet werden.

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Knorpelschaden mit begrenzem Ausmaß in der Belastungszone.

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Entnahme eines Knochenknorpel-Zylinders aus nicht belastetem Areal.

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Präparation des betroffenen Areals - Vorbereitung zur Einbringung des gesunden Knochenknorpelzylinders.

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Einbringen an Knochenknorpeldefekt-Belastungszone.

6. Knorpel-zelltransplantation

Dieses Verfahren ist geeignet um mässige Knorpelschäden zu behandeln. Bei der Knorpelzelltransplantation werden körpereigene Knorpelzellen im Rahmen einer Arthroskopie aus einem, nicht belasteten Bereich des Gelenks entnommen und in einer Nährlösung vermehrt.

Nach einem Zeitraum von 4-6 Wochen werden die gezüchteten Knorpelzellen in das geschädigte Knorpelareal eingebracht. Voraussetzung ist, dass die gegenüberliegende Gelenksfläche intakt ist, dass der Meniskus grossteils unverletzt und das Knie bandstabil ist.

Eine 6 wöchige Entlastung nach der 2. OP ist nötig, um das Einheilen der Knorpelzellen zu ermöglichen.

7. Zellfreie Matrixtransplantation

Neben der Knorpelzelltransplantation gibt es auch die Möglichkeit ein biologisches Material ohne Zellen als Transplantat in den Knorpelschaden einzusetzen. Das Ziel dahinter ist, dass sich körpereigene Stammzellen aus der Umgebung im Transplantat ansiedeln und dazu gebracht werden ein Knorpelersatzgewebe zu bilden. Im Gegensatz zur Knorpelzelltransplantation ist nur ein operativer Eingriff notwendig.



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